FLEISCHFRESSENDE PFLANZEN

Insektivoren oder auch fleischfressende Pflanzen

Jeder kennt das Gefühl bei dem Kauf von Isektivoren seine Pflanze aufwachsen und gedeihen zu sehen.Dafür benötigt es nicht viel um sich an diesen “Monstern” in Pflanzenform zu erfreuen.

Allgemeine Pflegetipps:

  1. Stellen Sie Ihre Pflanze an einen hellen Standort mit viel Sonne.
  2. “Feuchte Erde” – Gießen Sie reichlich mit kalkfreiem Wasser, am besten mit Regenwasser.
  3. Verwenden Sie keinen Dünger, die Pflanze isst und sorgt damit für die benötigten Nährstoffe.
  4. Lassen Sie im Sommer 1-2 cm Wasser im Gefäßboden stehen. Dies ist auch bei längerer Abwesenheit zu empfehlen.

Unser Sortiment umfasst:

Kannenpflanze (Nepenthes)

Die Kannenpflanze ist besonders einfach gestrickt. An ihren Blättern wachsen Kannen mit einem Deckel, der die diese vor Regenwasser schützt. An dem Deckel wird Nektar ausgeschieden. Nährt sich das Beutetier von dem Nektar, so können sie sehr leicht an den glatten Wänden abrutschen und in die Verdauungsflüssigkeit hinunter fallen. Hier werden sie dann komplett aufgelöst (verdaut). Als tropische Pflanze liebt es die Kannenpflanze warm und feucht. Dieses Klima benötigt sie ebenfalls zum Ausbilden ihrer Kannen. Besonders gut wächst sie in Glasvitrinen oder Terrarien an einem sonnigen Standort, wie zum Beispiel auf der Fensterbank. Die Pflanze kann bei Bedarf jederzeit zurück geschnitten werden.


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Venus Fliegenfalle (Dionoea Muscipula)

Die beliebteste, vor allem auch interessanteste, fleischfressende Pflanze ist die Venusfliegenfalle. Ihre Blätter, mit auf der Innenseite befindenden Kontakthärchen, sind ein raffiniertes Fangwerkzeug. Die Falle produziert zum Anlocken der Insekten einen Nektar. Ernährt das Insekt sich vom Nektar und berührt dabei die Kontakthäarchen, so schnappt beim Ablecken des Nektars die Falle zu!

Die Fliegenfalle liebt stets feuchte Erde und einen sonnigen Standort. Hier sollte der Topf mit weichem Gießwasser, am besten Regenwasser, stets feucht gehalten werden. Im Herbst zieht sich die Pflanze an ihrem Wurzelstock zurück. Im Frühjahr treibt sie dann wieder aus.


Schlauchpflanze (Sarracenia “purpurea”)

Die Schlauchpflanze besitzt in ihren Schläuchen einen austretenden Nektarduft. Dieser betörende Duft lockt die Insekten in eine heimtückische Falle. Bei der Aufnahme des gut riechenden Nektars, rutschen die Insekten an der glatten Schlauchinnenseite hinunter und ertrinken in der Verdauungsflüssigkeit. Im Frühjahr trägt die Schlauchpflanze ihre Blüten. Diese duften noch intensiver und locken so noch mehr Insekten an. Da die Schlauchpflanze sehr groß werden kann, sollte sie öfters umgetopft werden. Viel Wasser ist bei diesen Pflanzen sehr wichtig, erst recht in der Sommerzeit.



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Sonnentau (Drosera Capensis)

Der Sonnentau ist sehr pflegeleicht. Seine Blätter besitzen viele bewegliche kleine Härchen, an deren Ende sich ein täuschend echter, süßer Nektartropfen befindet. Wird dieser Tropfen berührt, so wird das Insekt festgeleimt. Anschließend greifen andere Klebehaare nach der Beute und mit der Zeit das komplette Blatt.

Gießen Sie Ihr Sonnentau reichlich. Besonders im Sommer sollten im Topfboden 1-2 cm Wasser stehen. Die ständig neue Blütenpracht benötigt zum Weiterblühen einen Beschnitt der verblühenden Blütenstängel. Der Sonnentau wächst auch im Winter, darum sollte er in Räumen mit Zimmertemperatur stehen.


Fettkraut (Pinguicula)

Zum Insektenfang dienen dem Fettkraut die fettig klebenden Blätter. Sein Beuteschema sind eher kleinere Insekten, die vom Glanz und Duft angelockt werden. Konnten sie der Verführung nicht widerstehen und haben sich erst einmal auf ein Blatt niedergelassen, so gibt es kein Entkommen mehr. Durch die Verdauungssäfte werden sie komplett ausgesaugt. Das Fettkraut treibt über mehrere Wochen hinweg eine schöne Blütenpracht, in einem lila und rosa Farbton.Anders als bei anderen Fleischfressern, liebt es das Fettkraut nicht ganz so nass. Gießen Sie hier wie bei einer normalen Zimmerpflanze. Ein halbschattiger Standort am Fenster reicht vollkommen aus und ein direktes Sonnenlicht sollte vermieden werden, sonst bekommt Ihr schützender Schützling einen Sonnenbrand.

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